Unser Wochenende auf der Eifelhütte

Unser Wochenende auf der Eifelhütte

Muskelkater
Den hatte ich erst zuhause, aber an Stellen, ich dachte da gibt es doch keine Muskeln.
Aber nun zu den nackten Tatsachen.
Gabi hat uns gelobt, wegen 17,4 Km Strecke, 470 Meter rauf und 410 Meter runter und 31 000 Schritten. Unsere Experten hatten die Messgeräte im Griff.
Die Anfahrt zur Wanderung am Samstag
Wir sind von Blens aus mit der Rurtalbahn bis Untermaubach gefahren. Auf dem Weg dahin musste der Zug ein Stück im Schritttempo fahren. Die Flutkatastrophe hatte auch hier zugeschlagen. Umgestürzte Bäume, verschlammte Uferbereiche der Rur gab es direkt neben den Gleisen.
Die Wanderung am Samstag
Von Untermaubach aus ging es erst nach Nideggen und von dort aus zurück zur Eifelhütte. Die erste Überraschung: Vom Bahnhof aus ging der Weg nach oben quer durch die Botanik, weil der sonst übliche Weg durch den Starkregen unpassierbar war. Da wir mehrfach ab und wieder aufgestiegen sind kam bei mir die Frage auf: „Wann kommt denn der Gletscher?“
Nun ein paar Zwischenstationen, alle zähle ich nicht auf:
Hirzley, Rather Felsen, Engelsblick, Hindenburgtor, Effels.
Einen Zwischenstopp gab es in Nideggen, mit Weißbier, Pils, Eissplittertorte, usw.
Freitag und Sonntag bin ich nicht mitgewandert und kann deshalb darüber auch nicht berichten.
Das Essen
Gabi und Volker hatten sich an Schweizer Hütten orientiert. Gute Wahl.
Rüblisuppe, marinierte Hähnchenunterschenkel, Bauernsalat und Nudeln mit einer mir bis dahin gänzlich unbekannten Soße. Einfach lecker.
Die Übernachtung
Freitag Abend waren auch Winni und Antoinette zu uns gestoßen und sind am Samstag wieder gefahren. Wir waren nur zu siebt aus der Wandergruppe und somit hatte jeder sein eigenes Zimmer.
Fazit
War wieder sehr nett und auf jeden Fall empfehlenswert, kommt doch einfach beim nächsten Mal mit.

Dagmar war übrigens so nett und hat den Briefkasten geleert.

Text und Fotos

Sönke Simmoleit